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Das Energiekonzept

Ausgehend von der Orientierung an den Schwerpunkten Bautechnologie und Baumanagement wurden besonders hohe Ansprüche an die Gebäudequalität und das Energiekonzept gestellt.
Ein spezielles Niedrigenergiekonzept (Heizwärmebedarf < 20 kWh / m2 / Jahr) nutzt die reichlich vorhandene Grundwasserwärme. Eine kontrollierte Raumkühlung gewährleistet auch im Sommer angenehme Temperaturen. So wird die Klimatisierung des gesamten Gebäudes effizient gesteuert.
Ein Be- und Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung garantiert einwandfreie Luftqualität. Die berechnete Energiekennzahl des TZ Perg weist dem Gebäude einzigartige Verbrauchswerte aus, die vorbildhaft sind und die Positionierung "Bautechnologie und Baumanagement" perfekt unterstützen.

Die Heizung nutzt als Energiequelle das Grundwasser, ebenso erfolgt die Kühlung mittels Wärmetauscher. Eine effiziente Spitzenlastkühlung bei hohen Außen- und Raumtemperaturen wird über Betrieb der Wärmepumpe als Kältemaschine geregelt. Auch hier dient als Kältequelle das Grundwasser.
Die gesamte Raumtemperierung und Klimatisierung bewirkt eine überdurchschnittlich hohe Energie- und Kosteneffizienz. Wärmepumpensysteme garantieren einen sehr geringen Energieverbrauch zur Wärmegewinnung und Raumtemperierung. Durch das Prinzip der Strahlungswärme und -klimatisierung bietet das TZ Perg aus wärmetechnischer Sicht ein Wohlbefinden am neuesten Stand der  Wohnraumqualität. Diese ökologischen und innovativen Aspekte sind nicht nur aus Sicht von Nutzern der Perger Technologieschmiede höchst wünschenswert.

Hohe thermische Gebäudequalität

  • Fixverglasungen in 3-Scheibenverglasung
  • Öffenbare Fenster in 2-Scheibenverglasung
  • Decke/Boden mit 20 cm wärmegedämmt
  • Hocheffizienter, gut hinterlüfteter außenliegender Sonnenschutz
  • Erhalt der Gebäudespeichermassen in den Betondecken (Nutzung Wärmegewinn, Sommerkühlung),
  • raumakkustische Lösung über Seitenwände,
  • Möblierung oder gut hinterlüftete Deckenelemente
  • Halle: effizienter Sonnenschutz innen, thermisch entlüftet

Heizung / Kühlung mit hohem Strahlungsanteil / Komfort

  • Niedertemperaturfußbodenheizung, im Sommer Vorlauftemperaturen um 17°C als Kühlung, Direktnutzung Grundwassertemperaturen möglich
  • Betondeckenaktivierung über die unisolierte Zuluftführung, Strahlungsheizung/-kühlung auch über die Deckenspeichermassen
  • Decken - Speichermassenkühlung über natürliche Nachtlüftung durch geöffnete Fenster, ergänzend über die mechanische Zuluft
  • Stromsparende natürliche Be- und Entlüftung bei moderaten Außentemperaturen über Fenster und Halle

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

  • Luftwechsel in den Büros 1.5/H - 2/H, im Winter lüfterstromsparend + energiesparend auf 1/H - 1.5/H reduziert, hoher Frischluftkomfort
  • Zuluftverteilung vom Gang (Abhängedecke) über in die Betondecken integrierte Spiralfalzrohre in den Büroräumen (freie Decke)
  • Zulufteinbringung über Deckendrallauslässe, Überströmöffnungen Büros zur Halle, Abluft gesammelt aus Atrien zur Zentralen Wärme-/Feuchterückgewinnung
  • Halle als Klimapuffer mit Aufenthaltsqualität: Temperierung über Büroluft, Nutzung solarer Gewinne + Gebäudewärmeausgleich über die Wärmerückgewinnung und im Winter, evtl. Hallenbepflanzung zur Feuchtegewinnung im Winter und Verdunstungskühlung im Sommer

Wärme-/Kälteerzeugung über Grundwasser

  • Heizung mit Wärmepumpe/Wärmequelle Grundwasser, Kühlung direkt über Grundwasser mit Wärmetauscher, Spitzenlastkühlung über Betrieb der Wärmepumpe als Kältemaschine, Kältequelle Grundwasser
  • Hohe Energie- und Kosteneffizienz aufgrund hochwirtschaftlichem Wärmepumpensystem mit Niedertemperaturfußbodenheizung und Kühlung direkt aus Grundwasser (hohe Arbeitszahlen bei geringen Temperaturdifferenzen Energiequelle - Wärme-/Kälteabgabe)